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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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397
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der Ebräi scheu Poesie.

chertc Capitulation über sein Reich in seinem letztenLiede 2). Diese schöne und sichre Aussicht gieng auchju die Psalmen über. Gott wird oft an sein Ver-sprechen erinnert, David über diesen ewigen GotteS-bund glücklich gepriesen und endlich die künftige Regierung seines Geschlechts mit allen Farben einerglücklichen Zeit geschildert s). Lasset uns Proben da-von sehen.

Davids letzter Gesang.

So sprach David, Jsai-Sohn:

So sprach der Mann, den Gott so hoch erhöhte,Den Jakobs Gott zum König salbete,

Der lieb ihm war durch Psalmen Israels.

Geist Gottes spricht in mir,

Auf meiner Zunge ist sein Wort:

Denn also sprach Israels Gott,

So redete zu mir Israels Fels:

Ein Menschenherrscher, ein gerechter Fürst b),Ein König in Gottes Furcht:

Wie Morgenröthe wird er ausgehn,

Wie die frühe Sonn':

Sie glänzet alle Nebel weg,

Und von dem reichen Lhau geht aus der ErbeZartes Gewächs hervor."

2) 2 Sam» 2Z, I» n) Ps, 8 g. i 3 a. u. f.

K) S. über den verrückten Parallelismus dieser Wortedie Briefe, das Studium der Theolo-gie betreffend LH. I. VIII. Brief.

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