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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Vom Geist

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neuem Ansehen bekleidet, wohnet ec jetzt Gott zurSeite; der strecke für ihn einen Befehlsstab aus, demAlles gehorche. Er sey jetzt König der Gerechtigkeit,rin Priester Gottes in Salem.> Was dem Ho-

raz die Musen sind, sind dem Ebraischen Dichterheilige Gottesworte:

Vos slrnm, miliria sirnul

lbessas eokiortes adcliält oxpickis,

Vliiirc: gusereniem ladores?ierio reerearis sutro.

Vvg lens consillnm er ckatis er dato^aircleri« »ImLS r) .

Auch im N. T. wird dieser Psalm genau in demSinne angeführt, daß ein höherer König nach man-cher Mühe zur Rechten seines Himmclsvaters jetztausruh cn soll, bis dieser die Zeit erstehet, un-ter den Völkern Gericht zu halten und ihm Alleszu Füßen zu legen.

6. Dem Gcschlechte Davids war die Verheißunggegeben, daß es ewiglich bestehen, daß Gott ihmden Thron seines Vaters David bestätigen undsein Glück noch weiter verbreiten wolle. Wirfinden diesen Gottesspruch und die Gelegenheit dazuhistorisch erzähltu); und eben sogleich bemerkt, wiehoch David diese Verheißung aufnahm x). Ec siehstsie als einen Familienvertrag, als ein Pactum nachMenschenweise an 5), dankt Gott sehr ehrerbietigdafür, und feiert sie noch als eine von Gott gesi-

r- L. HI.. IV.X) V. 18.

u) 2 Scan. 7.d') 2 Sam. 7, 'g.