der Ebräi sehen Poesie. Zg3
„Du sollt mein Priester seyn auf ewig hin!
(s. 2 Sam. 6, 17-,g.) und nun erklärt sich derVers für diesen Ort rcn selbst.
Freiwill'gc milde Gaben sind mit dirAm Lage deiner SiegesprachtAuf meinen hcilgen Bergen:
(Zn einem Siegesaufzuge nämlich holt David denJehovah ein, und wollte nicht eher die Früchtedesselben, seine neue Residenz, genießen, bis auchsein Gott mit ihm wäre; und wie schön ist nundas Gleichniß!)
Vom Schoost der Morgenröthe, wie den LhauHab' ich dich mir erzeugt!
So fruchtbar nämlich, so reich an Gaben undGüte fürs Volk,; da bei den Morgenländern derLhau das gewöhnliche Bild der Freigebigkeit war.Auch die folgenden Versprechungen Gottes werdenhiemic schön eingeleilet. Er soll Priester hier seynin der Nähe Gottes; ein königlicher Priester aufewige Zeiten. Als David die Bundeslade auf denBerg Zion holte, war er wirklich als Priester ge-kleidet, und tanzte im Lanze der religiösen Pro-cession selbst mit. Das alles wird hier auf diemenschenfreundlichste und sehr moralische Weise ge-feiert.
x) Der unverbrüchliche Bund, den Gott mit Davidmachte, steht 2 Sam. 7., wo das oft
wiederholt wird. David selbst siehts als ein or-dentliches treuverbündetes Gesclechtspactuman (2 Sam. 7, ist-'' und rech-net darauf noch in seinen letzten Worten. (2 Sam.2ii, S.)