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Vom Geist
Der Erde Grenzen dein Besitz ä).
Zerschlagen solle du sie mit eiserm Scepter,
Wie die Töpfcrscherbe zerschmettern sie:
Und nun, ihr Könige, vernehmts!
Laßt weisen euch, ihr Richter der Erde!
Gehorcht Jehovah fürchtend,
Verehret zitternd ihn--):
Und
ä) Ich lasse dem Psalm seinen Pracht-Umfang undverändere die ErdenkLnige, die Grenzenund Richter der Erde nicht; er gehört zurVorstellung damaliger Zeiten. Der Sänger die-ses Psalms wollte geographisch nicht bestimme»,wie klein oder groß Judäa war? es ist ihm hierMittelpunkt der Erde, wo Gott und der Königregieret. Ps. 89 ., wo die Grenze vom Meerebis an den Strom angegeben wird, setzt Gottdennoch den König zum Erstgebornen über alleKönige der Erde. Jede Poesie der Alten mußuns in dem Lichte erscheinen, in welchem ihreZeit sie ansah.
e) Das oder 1^7 nehme ich ganz wört-lich für oirLiiire. Die Vasallen und Diener dermorgenländischen Könige standen im Kreiseum den Thron: die Religionsverehrungen warengewöhnlich Umgänge um den Altar oder dieheiligen Oerter, wie sie die Araber noch feiern.Daß oder *7^ einen Rund- und Freu-dentanz bedeute, kommt eben hiervon nur her.Das Wort macht also eigentlichen Parallelismus.Die Vasallen kommen heran und unterwerfen sichJehovah und seinem Sohne. Sie bezeugen ihm
Ehr-