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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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der Ebrai scheu Poesie.

Lus Zions Berge, meiner Hoheit Sitz a)! "

Aussprechcn will ich also den Gottesspruch K) rJehovah sprach zu mir:

Mein Sohn bist du!

Sey es von heule anoj!"

Fordre von mir!

Und Völker sollen dein Erdtheil seyn:

V. ro-12. angewandt wird: so bekommt derPsalm seine beneidenswürdige Disposition undRunde. Kein Glied fehlt: der Ober - und Un-terkönig stehen immer in gemeinschaftlicher Wir-kung. Man verzeihe die Lange dieser Anmerkung,weil ich dem schönen Gange dieser Ode nicht gernseine schönste Wendung geraubt sehen möchte.

ss Auch dieser Vers zeigt, daß Gott der Sprechendesey. ,,Jch selbst," sagt Gott,habe ihn einge-setzt und zwar auf meinem Berge, dem Sitzemeiner königlichen Hoheit. Was wollet ihrihm entgegen?"

K) Eigentlich das Rcichsgesetz, die neue Landescon-stitution. Im theokratischen Staate will Gottvon jetzt an nur durch diesen König herrschen.Dies ist , wie es oft vorkommt.

cj DasNNtt '22 und sind Paralleles,

mus. In welchem Verstände jenes vorkommt:so auch dieses: d. i. heute stelle ich dich als Kö-nig, als meinen Sohn und Stellvertreter dar.Jes. 9, 6. ist derselbe Parallelismus, und Apost.i3, 3i». wird die Stelle auch als Darstellung ei-nes neuen Königs angeführt.