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Vom Geist
fortgehender zu machen, die erste in die drittePerson verwandelt habe. Nicht nur giebt dieEinführung der Rede Gottes dem ganzen Sprucheeinen hohen Gang, da er im Munde Davids eherprahlend als erhaben wäre; sondern i) auch inden übrigen, dieser ähnlichen, Stellen wird im-mer Rede Gottes angeführt, und David bezeigtsich gegen dieselbe sehr demüthig. S. Ps. 89,4 , so. u, f. Ps. 110, l. Ps. i 3 o, 11. 12.2) Abgebrochen kann uns diese Rede nicht schei-nen, da im vorigen Verse ausdrücklich ein WortGottes angeführt wird, das er zu denFeinden spricht und das man hier erwartet. Dervorige Vers bliebe also unvollständig und diesereben so unvollständig ohne jenen. Ja, wenn dieRede Gottes auch gar nicht vorbereitet wäre,so weiß man aus so vielen Stellen der ebraischenPoesie (z. B. Ps. 89, 4. u. a.), daß schnelleAusführungen ihr gar nicht fremd sind, und die ly-rische Würde sehr vermehren. 3 ) Auch der fol-gende Vers bezeugt ein Gleiches, da David nundas Götterwort mehr ausredet, und was Gottseiner Hoheit gemäß, nur kurz und erhaben sprach,erkläret. Das l-!- 122 d? oder hatte
einen schlaffen Sinn, wenn David in der Redefortführe; da cs jetzt offenbar heißt: „was derKönig des Himmels kurz sprach, will ich weiterentwickeln." 4) Im ganzen Psalm sind Gottund der König gleichsam P a r a l l e l i s m u s.(S. V. 2. 3 . 4. 11. 12.) Dieser Oekonomiewürde ihre schönste Mitte, die eigentliche Hand-lung der Ode, genommen, wenn hier nicht Gottspräche. Setzt man sii aber hin, wie sie B. 5 .angekündigt war, V. 6. folgt, B. 7-9, erklärt,