Vom Geist
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Vor deinem Angesicht such' ich mein Recht!
Dein Auge siehet auf Rechtschaffenheit.
Du prüferest mein Herz, durchsuchst es in der NachtUnd lauterst mich und sinkst nicht Schlacken in mir;Denn ich sann drauf, daß nie mein Mund abwiche.Wenn ich an deiner Stelle,-redete,
In jedes Sache hütete ich michFür schnell durchfahrendem Wertst) —
Ich rief dich an; und du erhörtest mich;
So neig' auch jetzt dein Ohr und hör' mich an —Ja, ich Unschuldiger, ich werdeDes Richters Antlitz schaun:
Gesättigr werd' ich meiner Wünsche werden,Sobald sein Bild erwachte) —
d. i- sobald er sich als Richter zeiget; alle dieseAusdrücke und Eingänge sind gerichtlich. Zm Orientkam man vor den Richter mit lautem Worte und
st) Das, dünkt mich, hießen die Worte: Zu Ge-schäften der Menschen (meiner Untertha-nen) beim Worte deiner Lippen t,denUrtheilen und Verordnungen, die ich als Königim Namen Gorres gab) hütete ich mich vorden Pfaden des Gewaltthätigen (deseigenmächtigen Tyrannen.) Der Betende erwar-tet von Gott Recht, da er nie Einem wissentlichUnrecht gesprochen oder gethan habe»c) Der Zusammenhang und Parallelismus fordert,daß das auf Gort gehe, und
dem correspondire. Gestatt, Bild, Er-scheinungszeichen heißt auch wenn eS
von Gott gebraucht wird- 5 Mos. st, r5. » 6 .