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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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371
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der Ebrai sehen Poesie. 87»

Geschrei; und wenn er sich zeigte, wenn seyn Bildöffentlich, dazu leutselig, (glänzend) erwachte, halfer dem Bedrängten. Las hieß nun:

Laß auf. uns nur dein Anttitz wieder glanzen,

So ist geholfen Uns!

Du sprachst ja, Herr! ihr sollt mein Antlitzsuchen:

Ich such' es, Herr! verbirg es nicht vor mir.

und so viele andre Redarien dieser öffentlichen Lan-desditten und Klagen vor ihrem Gott.

2. Wenn daher auch in den Sicaes- undNakionalpsalmen Zehovah den Göttern andrer Völ-ker entgegengesetzt wird: ists meistens in diesem

sp erteilen, andringcnden National-Sinne 6):

Nicht uns, Jehovah, nicht uns! Nur deinem Na-men sey Ehre!

Der Gnade, der Treue wegen, die du an uns ge-than.

Laß jetzt die Völker sagen:wo ist denn nun ihrGott?"

Im Himmel ist unser Gott! und was er will, ge-schieht.

Aber ihre Götzen, Silber und Gold,

Sind Menschen - Hände - Wert.

Sie haben einen Mund und reden nicht,

Sie haben Augen und sehen nichr,

Sie haben Ohren und hören nicht,

Sie haben Nasen und riechen nichr,

ä) Ps. rr 5 .

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