Vom Geist
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gepriesen mit Posaunen, Psalter und Harfen, mitPauken und Neigen, mit Pfeifen und Saiten, mitKellen Cymbeln und mit wohlklingenden Eymbeln;sondern der König David ließ auch sein Angstgcbetin sehr traurigen und kritischen Situationen, und auchdie Bußsoliloquia seiner sehr erschrockenen Seele, dieer glaubte, auf acht Saiten Vorsingen. Wie solcheNachrichten uns über die Endzwecke der Musik über-haupt klug machen können, so lassen sie uns zu-gleich auf ihre Gestalt in den Morgenländern, undauf die Idee schließen, die man von ihr hatte.
Der Anekdote zufolge, daß die Musik anfäng-lich in Griechenland allein beim Lobe der Götterund Helden, und bei Erziehung der Jugend ge-braucht worden, ist sie vermuthlich in dieser göttli-chen Einfalt und unerkannten Schönheit aus demOriente zu den Griechen gekommen, die auch indiesem Stücke c-xr nanAes waren, und so langedaran feinertsn und feilten, bis sie eine schöne Kunstdaraus gemacht hatten.
In dem Lande, wo die Dichter in Nachahmerund Schmeichler der herrschenden Neigungen, undWeise in Proftssores der Dialektik ausartcten, warddie Musik, aus einer heiligen Nonne, eine verzär-telte Dirne, welche die.Vermahnungen Plato's undanderer verständigen Männer in den Wind schlug,sich bei aller Gelegenheit sehen ließ, und um öffent-liche Preise und den Beifall des wollüstigen griechi-schen Ohrs buhlte. Sie war nun gar uicht mehr,was sie gewesen war, der, schlechte Zauberstab inder Hand des Gotterboten: