der Ebraischen Poesie.
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Lustbau, der je die Wolken berührte, zwar das Ohrdes Kenners ergötzt, ober ein wahres Babel in denEmpfindungen dessen wird, der nur gerührt zu wer-den wünschet. Sollten die durch Kunst getrenntenSchwestern, Musik und Dichtkunst, sich einmalwieder inniger lieben lernen, so wirds abermals hei-ßen : „ ein Lied zur Harfe, ein Lied zur Flöte: "wie bei den Gesängen Assaphs und Davids. Durchdas Studium eines einzelnen Instruments lernetman die Gattung der Leidenschaft, die cs wecket,den Ton des Herzens, den es regt, tiefer kennen;und wer dies in der lyrischen Poesie glücklich aus-drücken könnte, käme damit weiter als durch allekritische Regeln —
3. Da die alw, Zeit und noch jetzt der Orientnichts vom Lehrgebäude unsrer Harmonie weiß, dadie Poesie der Psalmen offenbar nur freie Sylben-maaffe hat und wenig oder keine eigentliche Scan-sion nach unsrer M-ise kennet, so sind wohl alleVersuche vergebens, unsre Sprache nach jener, oderjene nach unserer zu modeln. Freie metrische Re-gionen schweben in der Luft: Melodie und Affektbestimmen das Glcichmaas oder die Abwechslung der-selben nur im Allgemeinen. Das sagen in den Psal-men die so oft verkommenden „Sela." Wenn mandie entscheidensten'Stellen vergleicht, so wollen sieoffenbar weder Pause, noch ela Lsxo, noch Inter-mezzo; sondern Veränderung der Tonartsagen, die sich entweder wachsend oder durch Uebergangin einen andern Takt und nioäuni äußern konnte
g) Aus allen Sicisebeschrelbungen weiß man, daß die