der Ebraischcn Poesie. 3g 7
Empfindung?.), bis wieder eine Gnome schließt s).Schöner Lehrpsalm in Materie und Ordnung.
Nur crweitre man jene nicht über ihre Gren-zen. Afsaph sieht das Glück der Bösewichter undsieht cs verschwinden; das Glück der Guten bleibttreu und fest: so weit geht sein Blick. Meder dieRache an jenen, noch eine Exposition des ewigenGlücks dieser, war der Zweck seines Liedes.
Irre ich nicht, so ist über diese Materie in Meh-rern Psalmen ein löblicher Wettstreit. Einen Ge-sang dieses Inhalts hatten wir schon K); er behan-delte die Aufgabe als ein Nathscl der Weisheit, ly-risch und schön, wie alle Psalmen der Kinder Ko-rah. Hier ist der Wetkgesang Davids über ebendiesen Inhalt.
Das Glück der Bösen.
Der 3>g. Psalm.
Ich sprach: ich will mich hüten Lebenslang,
Daß meine Zunge sich nicht übereile,
Gebieten will ich meinem Munde, daß er schweige,So lang rin Böser vor mir lebr-
Jch schwieg der Rede, und schwieg auch derFreude a),
rj B. 2Z — 26. 0) B. 27 — 28.
8) Psalm hg, im I. Lhcil VII. Gespräch,c) Eine feine Empfindung und wie wahr! — Dasist kein Mittel, Gedanken abzubrechen, daß mansie in sich verbirgt. Sie müssen heraus, sie müs-sen entwickelt werden oder sie nagen das Herz umso mehr.