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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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347
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der Ebraischcn Poesie. 3g 7

Empfindung?.), bis wieder eine Gnome schließt s).Schöner Lehrpsalm in Materie und Ordnung.

Nur crweitre man jene nicht über ihre Gren-zen. Afsaph sieht das Glück der Bösewichter undsieht cs verschwinden; das Glück der Guten bleibttreu und fest: so weit geht sein Blick. Meder dieRache an jenen, noch eine Exposition des ewigenGlücks dieser, war der Zweck seines Liedes.

Irre ich nicht, so ist über diese Materie in Meh-rern Psalmen ein löblicher Wettstreit. Einen Ge-sang dieses Inhalts hatten wir schon K); er behan-delte die Aufgabe als ein Nathscl der Weisheit, ly-risch und schön, wie alle Psalmen der Kinder Ko-rah. Hier ist der Wetkgesang Davids über ebendiesen Inhalt.

Das Glück der Bösen.

Der 3>g. Psalm.

Ich sprach: ich will mich hüten Lebenslang,

Daß meine Zunge sich nicht übereile,

Gebieten will ich meinem Munde, daß er schweige,So lang rin Böser vor mir lebr-

Jch schwieg der Rede, und schwieg auch derFreude a),

rj B. 2Z 26. 0) B. 27 28.

8) Psalm hg, im I. Lhcil VII. Gespräch,c) Eine feine Empfindung und wie wahr! Dasist kein Mittel, Gedanken abzubrechen, daß mansie in sich verbirgt. Sie müssen heraus, sie müs-sen entwickelt werden oder sie nagen das Herz umso mehr.