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Vom Geist
Der, da ich wankte, bei der Rechten mich ergriff;Führ' immer mich, wie du nur willt,
Zuletzt nimmst du mich ehrenvoll doch auft).
Denn wen in allen Himmeln? wen auf ErdenHält' ich mir ohne dich?
Verlangend zehret sich mein Leib ab und mein Herz. —Du meines Herzens Fels, mein Lheil bist du,
O Gott, auf ewig hin. —
Die sich von dir entfernen, gehn zu Grunde;Wer Fremden nachbuhlt, den vertilgest du!
Ich aber! — nah bei Gott, wie wohl ist mir!
Auf Gott Jehovah setz' ich mein Vertrau»,
Roch will ich singen alle deine Lhaten —
Wie schön ist der Psalm ! Eine kurze Gnome fangtan n), das Resultat vieler Betrachtungen, womit erauch endigt. Schnell und unmerklich kommt crx)auf seine schwere Situation, schildert, woran er sichirrte, und da er dieß Gemälde zum vollesten Lichtegebracht hat, wendet sich der Gesang 7). Er wirdin den Rath der Schicksale eingeführt und kommtsich selbst als Thier vor in seinem vorigen Urrheile.Neue Gelübde an Gott (immer noch dem ersten Bil-de des Wankens angemessen) steigen zur wärmsten
t) Vielleicht konnte man auch grammatischer lesen:Nach Müh und Lasten bin ich doch bei dir.Die Umschreibung des Worts geht nämlich
immer fort.
,1) B. >.
7) B. 12 — 16.
X) V. 2. 3 .