der Eb ratschen Poesie.
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Treuloses Wort! —
Ich glaubt' cs z» verstehen,
Und war in eitlem Wahn.
Bis ich eintrat in Gottes heilgen Rath,Und da ihr End' erfuhr.
Wie hast du sie aufs Schlüpfrige gestellt!
In Fallen fallen sie.
Erschrocken wird man staunen über sie:„Ein Augenblick! sic sind nicht mehr!
Sind wie hinweggeschrcckt g)! '
Wie ein Traum, wenn man erwacht,
So hast du Herr, erwachend r)
Ihr Bildniß weggescheucht.
Wie stach es nun mein Herz!
Wie schmerzte michs im Innersten,
Daß ich so thöricht das nicht erst erkannt,Daß ich vor dir geurtheilt wie ein Thiers).Nun halt' ich immer mich an dich,
g) Die Worte des Originals malen das Bild sehrlebhaft.
r) Daß im Erwachen, nicht in der Stadt
heiße, zeigt die ganze Composition des Bildes.
s) Die Folge zeigt genugsam, was das ^85? hierbedeute. Er wär zuerst in Absicht Gottes wie einThier, d. i. er verstand nichts von seiner Absicht,urtheilte unvernünftig, und wollte schon ausschla-gen und abweichen. (Vgl. Ps.3a, g.) Nun denkter auf eine andere Weise an Gott, und bleibt beiihm, wie der folgende VerS mit Wiederholungdes Worts singet.