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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Dom Geist

Sie trinken satt sich aus dem harten Stein n),

Sie preisen reiche Wasser sich hervor;

Und sagen: wie? das merkte Gott?

Von uns hatt der Erhabne Wissenschaft?

So denken die VerruchtenUnd sind die Glücklichen der Zeito)

Und nehmen zu an Gut.

Umsonst ists also, daß ich rein mein HerzUnd meine Hände rein bewahrr!

Tagtäglich trifft mich neuer Geißelstrcich,

Und jeden Morgen schilt das Glück mich ausx).

Wohl, sprach ich, ich will sagen, wie dem ist?,/Das sind sie, deine Lieblinge!"

r>) Daß nach den gewöhnlichen Uebersetzungen undConjekturen die beiden Glieder deZ Parallelismusmit einander nicht bestehen, siehec ein jeder. Derzweite Satz ist klar: also muß es am ersten lie-gen. Ich setze die Buchstaben nur anders ab:und es wird nicht nur Sinnund Parallclismus, sondern jeder bemerkt auchdas Wortspiel mit dem gleich folgenden

so daß dies wohl die wahre Lesart gewesenseyn dürfte. Es ist ein Bild der größten undglücklichsten Unterdrückung, da» die Folge schöneinleitct. Auch der masorethische Text hat schondie Stelle als mangelhaft bezeichnet,o) Die sind Leute, die glücklich und

ruhig leben, die Seligsten des Zeitalters, deati.

x) Das Glück fahrt ihn jeden Morgen neu an: tag-täglich ein neuer Unfall.