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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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342
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Vom Geist

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unsers Herzens, schön, edel und uns treu Fndeu;also die alte Davidsharfc nur als den Vor- oderNachklang unsrer Seele liebgewinnen lernen.

II. Assaphs Charakter, als Psalmen-dichter.

In Lehrpsalmen übertrifft Affaph den David:, seine Seele war nicht so zart, aber leidenschaftloser,freier. Die besten seiner Psalmen sind nach einemschönen Entwürfe angelegt und auch seine Natienal-lieder sind vortrefflich; kurz, er verdient den Na-men eines Weissagers, d. i. eines Gottesweisen aufder Harfe. Eine einzige Probe seines Lehrgesangcsmöge hier genug seyn:

Der 7Z. Psalm.

cine The 0 dicee über das Glück derBösen.

Dennoch ist dem Rechtschaffnen Gottk)

Ein guter Gott!

Wer reines Herzens nur fest an ihm bleibt.

Zwar hatt' ich fast geglitten,

-Mein Fußtritt wich schon aus:

Denn eifernd zürnt' ich auf die stolzen Thoren Z) >Mit Neid sah ich der Bösewichrer Glück.

I) In mehreren Stellen wird das Wort Israel be-deutungsvoll genommen und das -A* in ihm ent-wickelt.

8) Die m'achen oft solche Neben-

bedeutungen zur Hauptbedeutung.