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Vom Geist
so oft Gesänge verspricht, und in sic, stattOpfer und Brandopfer, die größeste Pracht, dasGott nwhlgefalligste Gelübde des Heiligthums, setzct-Das waren die „Farcen der Lippen", die auch diePropheten rühmen; sic lassen sich aus dem Charak-ter Davids und aus seiner Jett erklären; auf un-fern Lippen aber sind sie sehr oft gcmißbrauchteWorte. Bei David war das Eigenste und Beste,was er Gott zu geben wußte, Lieder: sie waren dieBlüthe seiner Kräfte, der Psalter war seine Ehre.Ochsen aus den Stallen zu geben, war dem Köni-ge viel leichter, er verschmähet«: aber diese geringereGabe, und wollte Gott mit dem eignen, schönstenBekenntnisse seiner Muse ehren. Auf wen von unspassen nun diese Stellen der Psalmen? Ochsen sol-len wir Gott nicht geben: neue, eigne Gesänge, wieDavid, können wir ihm nicht gebenvon wem for-dert Gott auch solche poetische Bußen? also sinddiese Worte bei uns todt und erfroren-
6. David regierte in einem theokratischcn Staa-te , in dem er eigentlich Gottes Stelle vertrat, undsich also auch nach dessen alten Verfügungen., dersestgestelltcn Landesconsticution, richten mußte; diesgiebt seinen Liedern durchaus eine geistliche Sprache,auch wo er von lauter weltlichen Gesetzen und Ver-fassungen redet. Er saß als Gottes .Fürst auf demZion: in Gerechtigkeit und Gericht sein Priester, inSiegen sein Werkzeug, in dem Narional-Gesetze seinDiener, wie der geringste Israelit. Wenn also alleThaten und Siege Davids Gott zugeschrieben wer-den , wenn sich der König in seinem Gott freuet,auf dessen Stärke stolz ist, dessen Gesetzen neue