der Ebraischcn Poesie. 33i
Gut Heil, gut Heil wird stets,
Stets um mich seyn:
Freudig und satt geh ich alsdannWaylhall'*) hinein!
Nachahmung der alten ebräi schienDich tkunst.
Eine Erscheinung.
Ich saß im alten deutschen Barden-HainUnd lauschte der Borwelt Lied.
DepDrniden - Chöre waren verhallt:
Die Eichen standen stumm.
Ich ries dem Nachhall-: „hast du kein Gesang?"Der Nachhall murmelte: „verstummt!"
In Klüften und ans Höhen verstummet istDas unbeschreibbar- heilige Wortn).
O Schicksal warst du immer, immer schonUnhold auf Deutschlands Geist?
Am Hclkla, auf den wilden Hebriden tönts o)
Und unsre Haine sind stumm!
Der Deutschen Ossian, Orpheus, (seyd ihr ge-wesen ) kommt!
*) Wahlhalla, „Halle, Tempel, Gastmahl derAuserwählten." Die schönste, genetische Erklä-rung des Himmels.
n) Die Verse der Druiden durften nicht ausgeschrie-ben , sondern nur gelernt werden.r>) Der Skalden und der Caledonischen Barden Reste.