der Ebratschen Poesie. 289
Des Helden Bogen liegt zerbrochen das),
Und die da wankten, gürtet' er nzit Kraft.
Die Satten betteln Brod,
Die Hungrigen, sie feiren jetzt!
Die stets unfruchtbar war, gebierst siebenmalUnd die viel Söhne halt', ist hülfberaubr.
Jehovah tödtet und belebt,
Führt rief ins Todtenreich und führt hinauf.
Jehovah machet arm und machet reich,
Läßt fallen und richtet auf.
Er richtet auf vom Staube den Niedrigen,
Den Darbenden hebt er vom Feldstein auf,
Daß er ihn sitzen lasse mit den Edlen,
Ihn erben lasse einen Fürstenstuhlk).
Denn die Grundvest' der Erde sind Jehovahs,Das Erdenrund hat er darauf gesenkt.
Die Tritte seiner Treuen sichert er,
Der Bösewicht verschwindet im Dunkel stumm rDenn nicht durch Starke siegt der Held.
Jehovah! Seine Feinde werden beben,
Wenn er im Himmel donnert über ihnen lJehovah wird des Landes Grenzen richtenUnd seinem König Heldenstarke geben,
Seines Gesalbten Macht gar hoch erhöhn»
») Neue friedliche Zeiten fangen an, wo auchSchwache und Arme Glückseligkeit genießen. Sieerläutert es aus ihrer eigenen Geschichte,k) Wie Samuel, da er Richter des Volks war. Aufihn und die Familie Eli passen die folgendenStrophen sehr; ob ich ihnen gleich damit ihrenallgemeinen; Sinn nicht nehme.
Herders Werke z. Nel. u.Thcol. II T