der Ebrai sehen Poesie.
Anspielungen beziehen sich auf Nomen, Dcnkmeile,Sachen , oder sie liegen im Bedürfnis und im Bauder Sprache; aus allen diesen Quellen gingen siesehr natürlich ins Reich der Poesie über.
1. Von den ältesten Zeiten an war bei denEbraern alles an Namen geheftet; diese waren ih-nen Geschichte, Denkmale der Erinnerung, Ueber-lieferungen des Segens. Wenn nun einem Mann,aus Umstanden seiner Geburt oder aus Begebenhei-ten seines Lebens, ein Name gegeben war, so folgtedaraus, wenn man will, ein Wortspiel; ein sehrbedeutendes Wortspiel aber für die Geschichte. VonAdam an findet dieses statt: alle Stammvater be-kamen also ihre Namen.
2 . Wenn dieser Name nach Begebenheiten dcS
Lebens verändert oder modificirt ward: so entstandein neues Wortspiel, eben so angenehm fürs Ohrund das Gedächtnis. So ward der Name Abra-ham, Sara, Jakob verändert rn) : so kann
Kain, Noah und so viele andre verändert wer-den. In Erzählung ihres Lebens wird darauf Rück-sicht genommen: so scherzte Isaak mit seinem
Weibe Rebeckan): so wird Ephraim seinemNamen nach bald ein Fruchtrcis, bald einWildern),, durch eine leichte Abbiegung desNamens.
3. Insonderheit wurden die Segcnssprüche
ins i Mos. 17, 5 . ib. Kap. 3 o, r8.
n) 1 Mos. 26, 28.
v) r Mos. sti, So. Hos. i 3 , 11.