übenden Scharfsinns in Sprüchwörtern, Scherzenund Räthseln hätten; wir hätten damit die eigen-sten Gänge ihres Geistes: denn jeder alte Völkcr-siamm, den ich kenne, hat in Auffindung solcherÄehnlichkeiten bei seinen Lieblingsgegenstanden undLicblingsidecn ganz seine eigene Weise. Wir habensic aber bei wenigen, weil gerade diese Dinge zumHciligthum jeder einzelnen Sprache gehören, undoft so schwer zu verstehen als unübersetzbar sind.
Wir kommen von Rathseln auf Wortspiele.Der jovialische Simson scheint sie sehr geliebt zuhaben; er macht bei Einem Vorfall ihrer drei odermehrere-*)
Da diese in der Poesie der Ebcäcr so häufigals verschieden sind, und man über sie, des Na-mens „Wortspiel" wegen, so verschieden geurtheilthat: so lastet uns etwas mehr hiervon reden. Wort-anspielungen durchgehen alle Schriften der Ebräcr;Jesaias insonderheit liebt sie sehr, und die Dichter,die ihm Nachfolgen, folgen ihm auch hierin nach;eben deshalb werden manche ihrer kräftigsten undschönsten Stetten ganz unübersetzbar.
Zufärdcrst bitte ich, daß man das Wort „Wort-spiel" weglasse, und . lieber Namen-Anspielung,Schalles-Aehnlichkeit sage. Unter dem ersten denktman sich meistens nur die schlechte Kunst, die derEngcllandcr tns not vk punninz; nennt, und vonderen Uebermuth der alte Ebracr nichts wußte. Seine
) Sie sind in dem Gespräche über seine Geschichte(Anh. zum vor. Abschn.) erklärt.