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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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der Ebräischen Poesie.

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Gesellschaft; wie sie sich denn auch eigentlich bis,«eilen dazu versammeln.

Dinge von prächtigem Gang.

Drei Dinge haben stolzen GangUnd auch des Vierten Tritt fallt schön ins Auge.

Der Löw', ein Heldenkönig unter denLhieren;Nie kehrt' er um vor Feindes Blick.

Der Hahn, der stolz auf seine Sporen trittl),Der Widder, der vor seiner Heerde zieht,

Ein König, der aufbricht mir seinem Volk.

Genug der Rathsel. Man sichet, wohin ihr Blickgehet? Ähnlichkeiten der Dinge aufzufassen, undsie unter einem moralischen oder künstlichen Gesichts-punkt zu vereinen. Alle Völker auf den ersten Stu-fen der Bildung sind Liebhaber von Räthseln; dieKinder sind es auch und aus eben demselben Grunde.Ihr Witz und Scharfsinn, ihre Bemerkungs- undDichtungsgabe äußert sich damit über einzelne Ge-genstände aus die leichteste Weise; und der Preis,den der Erfinder sowohl als der Errather eines gu-ten Nathsels in seinem Kreise davon tragt, ist ihnengleichsam Kampfpreis, die unschädlichste Siegcskrone.Ich wünschte, daß wir von mehreren sinnlichenVölkern, statt Beschreibungen über den Geist der-selben, Proben ihres kindlichen Witzes, ihres sich

k) Das zweite und dritte habe ich aus den altenUcbersetzungen supplirt, da im hebräischen Textebeim zweiten das Subjekt, beim dritten dasPrädikat fehlet.