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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Dom Geist

schiedener Sachen, die unter Einem Hauptbcgriffeinander ähnlich werden. Je verschiedener, (schienSden Morgenländern), desto scharfsinniger, desto bes-ser; insonderheit paarten sie gern Analogie aus demReiche der Natur und der Sitten.

Aeusscrst beschwerliche und unerträg-liche Dinge.

Drei Dinge sind der Erde selbst beschwerlichUnd auch ein Viertes ist ihr unerträglich.

Der Sklave, wenn er König,

Der Narr, wenn er zu satt ist;

Die Gehaßte, die nun Frau wir - ,

Und die Magd, die ihre Frau erbt.

Bier kleine und sehr geschäftige Wesen.

Vier Thierchcn sind die kleinesten der ErdeUnd sind doch weiser als die größten Weisen.

Das Ameis-Völkchen ohne Heldenkräfte,

Und sammlet sich im Sommer seine Speise.Bergmäuse, auch ein Volk von keiner Stärke,Und legen doch ihr Haus hin in den Felsen.Heuschrecken; über sie regiert kein König,

Und ziehen aus und lheilen pfeilschnell Alles.

Die Eidechs; man kann sie mit Händen greisenUnd wohnet dennoch in des Königs Hausern.

Vielleicht ward des letzten wegen die ganze Verglei-chung gemacht, da ein dergleichen.Geschöpf, (dieden wärmern Gegenden beschwerlich fallen und inden Mauern wohnen,) selbst in des Königs Pallastzum Vorschein kam: denn die Morgenländer liebendergleichen Spiele und Ausgaben vorzüglich in der