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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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der Ebrai sehen Poesie. 277

wegen da; es ist die -Manier des morgenlanbischcn.Rathsels, so vorzubereitcn. Da aber das Viertein unsrer Sprache eine Zweideutigkeit giebti), vonder das Ebraische nichts weiß: so setze ich nur eineähnliche Stelle Heck) und die Zweideutigkeit ver-schwindet:

Wie du nicht weißt des Windes Weg,

Noch wie sich Eisbeine bilden im Mutterleibe:

So kannst du auch nicht cinsehn Gottes Werk,Das er thut überall.

Die Art der Bildung des Menschen im Mutterleibewar den Mo^enlandern das unerforschbarste Wun-der, das tiefste Ralhsel; und ist sie es nicht allenNaturweisen noch bis auf diese Stunde? Dahinzielte also die Aufgabe mit ihren weit ausholendenBildern. Wahrscheinlich ists jetzt ein anderer,der zu den genannten vier unerforschbaren Dingennoch ein fünftes antwortend schließt.

Gleich unausspähbar ist die Ehebrecherin;

Sie ißt und wischt den Mund und spricht:

Ich habe nichts gethan!"

Man flehet das Spiel der Zusammcnrcihung Ver-

ls Sie entsteht aus dem WorteWeg", das bei denMorgenländern ganz gewöhnlich Art und Weisebedeutet: das Ralhsel der Generation konnte indiesem vierfachen Wortspiel nicht eigentlicher ge-sagt werden. Sollte das Schleichen eines Man-nes zur Jungfrau Punkt der Vergleichung seyn,so müßte wohl, statt stehen,

k) Predig, rr, 5.