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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Vom Geist

Drei Dinge sind nicht zu sättigen,

Bier sprachen nie:Genug!"

Das Lodtenreich,

Und das unfruchtbare Weib:

Die Erde, nimmer des Wassers satt,

Und die Flamme, die nie gnug Nahrung hat.

Die Halukah ist die Parze der morgenlandischenFabel; wahrscheinlich die Mutter des TodtenreichSund des Abgrunds (711231 , die nach

Sprüchw. 27, 28. nimmer gesättigt werdend). Sieist hier die Einleitung und das Gleichniß zu denvier Dingen, die unersättlich, wie sie, sind; in demeben genannten Spruche sinds auch die Augen derMenschen:

Höll und der Abgrund sättigen sich nieUnd Augen der Menschen, wer sättigt die?

Vier verborgene Dinge.

Drei Dinge mag ich ausspahn nichtUnd auch das Vierte weiß ich nicht.

Des Adlers Weg in den Wolken,

Der Schlange Weg an dem Felsen,

Des Schiffes Weg in den Wellen,

Des Mannes Weg bei der Jungfrau.

Die drei ersten stehen wahrscheinlich nur des Letzten

Ii) Auch in mehrern poetischen Stellen stehn sie alspersonificirte Wesen zusammen, z. B. Sprüchw.ab, ir. Hiob 26, 6. Kap. 28, 22. lieber dieHalukah als Schicksal der Morgenländer s. Lo-aliart. Hieroroia, D. 2. p. Zoo.