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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Seite
266
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E- Hattet ihr nicht gepflüest mit meinem Kälbchen,'So hättet ihr nicht errathen mein Näthselchen

im Original reimt sich das Letzte. Sie sehen, wor-in die WitzeSsreude der Hoch-eitgesellschaft bestand,und wie sauer ihnen, wie leicht Simsen der Witz,ward. Er starb ja mit einem traurig-fröhliche«Wortspiele.

A. DaS ich nicht weiß.

E. Erinnern Sie sich des traurigen Augen-blicks, da der Weiber - schwache Held auf seinerschlanken Dclilah Schovße entschlief und der Liebebeichtete, was er keinem Menschen beichten sollte:das Geheimnis der Stärke sey in seinen Haaren.

A. In seinen Haaren? da ist wieder einMahrchcn.

E. Nicht anders. So hatte cs der junge Heldvon Kindheit auf gehört: er scy ein Verlobter Got-tes von seiner. Empfängnis an. Diesem Gelübdeseiner Mutter hakte er Zeitlebens Wein und Freudeaufgeopfert: denn Sie wissen, wie heilig bei Völ-kern in solchem Zeitpunkte, im Genius des Buchsder Richter Gelübde gelten. Alles ist in diesem Bu-che voll Nationalgeist von Jehovah; nur durch ihnalso, durch seinen augenblicklichen Beistand war je-der Held im Augenblicke seiner That stark und groß.Jetzt war der Gottgeweihte entweihet: die KroneJehovahs lag ihm zu Füßen, vom Haupt ihm ge-rissen durch die Hände seiner unbeschnittencn Feinde.Er erwachte. Sein Geist, der Muth von Jehovahhatte ihn verlassen, wie die Helden Homers, wennsie fallen sollen, ihre Götter. Die Philister be.mäch-ligtcn sich seiner : der einzige Schwachheitsfehler sei-