der Ebrai sehen Poesie, 267
nes Lebens kostete ihm Freiheit und Augen.— JstSnicht mit allen Helden so gegangen? Das Schick-sal ließ ihrer Schwachheit nur bis auf einen gewis-sen Punkt den Zügel: sobald sie diesen überschrit-
ten, kehrte cs sich gegen sie, und was voraus leichte,glückliche Jovialität gewesen war, ward jetzt ihrVerderben. Niemand vcrrathe auch der, die in sei-nen Armen schlaft, seiner Starke Geheimniß.
A. Mit den Jahren aber bekam er Haare undStarke wieder.
E. Auch guten Math wieder; aber nur nochzu Einem Streiche der Rache — sein Leben zu en-den. Was sollte der blinde Mann weiter? der bit-terste Affekt gab ihm das ein, was ihm sonst Scherzund Spott eingab, ein Wortspiel.
Jehovah, Gott! denk einmal noch an mich,
- Ich bitte dich, und starke mich noch diesmal, Gott!Ich bitte dich, daß ich mich rachen kannMit Einer Rach' um meine beiden Augen.
So ergriff er die beiden Pfeiler ihres alten Götzen-tempels und sprach: meine Seele sterbe mit meinenFeinden! und starb, wie er gelebt hatte, leichtsin-nig, froh und willig, ein pradestinirter Feind derPhilister von Mutterlcibe an.
A- Armer Simson!
E. Armer Simson! — Sie sehen, was ammeisten verspottet wird, ist das charakteristisch-eigen-ste und schönste, die Ader seines,.Lebens.