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der Ebrai sehen Poesie.
nommen K), ist hierüber Zeugin; und das Morgen-land , dazu hier ein wildes Volk auf den Gebir-gen, zumal in so allen Zeiten, sagt damit nichtsBesonderes. Es war eins von den unsterblichenVerdiensten Moses, daß er, von lauter abergläubi-schen Völkern umgeben, bei seiner Gesetzgebung demAberglauben am meisten entgegen trat und Zaube-reien, Verwünschungen, Segenssprüche durchausnicht dulden wollte. Das Lied beim Brunnen, daseben in diese Zeit fallt c), war vcrmuthlich auch da-zu, um Aberglauben des Volks zu verhüten ä).
Komm herauf, Brunn!
Singet ihm entgegen!
Diesen Brunn entdeckten uns die Fürsten!
Ihn bezeichneten des Volkes Edlen,
Mir ihren Sceptern!
Mit ihren Stäben! —
Wahrscheinlich ließ Moses den Ort durch die Stabeder Stammesfürsten bezeichnen, damit kein Zauber-stab dazu käme. — Bileam mußte selbst von die-
b) Die letzten hielten bekanntermaßen incantatorss.ci ss Mos. 2t, 16.
ck) Noch jetzt glauben die Araber, Fische beschwörenzu können, daß sie haufenweise herankomme»,wenn sie ihnen Lall Lai! (komm! komm!) zu-rgfen, und gerade ist dies bas erste Wort desLiedes. (S. Niebuhrs Reisen LH. 2.) Auch beiandern Völkern habe ich von solchen Zaubertöncngelesen, dadurch sie Wasser aus der Erde hervor-zulocken glauben.
Herders Werke,. Rel. u. Theol. II. P