der Ebraischen Poesie.
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nahmen für sich mehr als die Hälfte des Landes.Jndeß zogen die andern schwächeren Stämme um-her, fanden sich mit den Kananitern ab, so gutsie konnten: die Theilung mußte dreimal wiederholtwerden, damit jeder nur allenfalls ein Besitzthumfände Einigen reichte das ihre gar nicht hin, undsie mußten sich neue Wohnungen suchen. Die vonJakob zurückgesetzten litten dabei augenscheinlich undes ist nicht umsonst, daß Moses cs dem Volk sooft einzuschärfen sucht: „Daß Gott nur bis inS„dritte und vierte Glied die Sünden der Vater„strafe, bis ins tausendste Glied hingegen segne."Denn was hatten Simeon und Levi Schuld daran,daß ihre Väter ein Bubenstück gethan? was hatteDan gesündigt, daß er von einem Kebswcibe gebo-ren war und in der Theilung fast leer ausging?Kurz, das Land ward unordentlich und ungleichverthcilt, nördlich nicht ganz erobert und, was dasAcrgste war, die streitbarsten Stämme fassen da,wo der wenigste Angriff seyn konnte, in der Mittedes Landes; das Gefährlichere hingegen war denschwachem, kleinern zu Theil worden. Von Aegyp-ten hatte Kanaan nichts zu befürchten: den arabi-schen Horden war jeder Stamm gewachsen; abernördlich gegen Syrien, Assyrien, Babel — da hat-ten Jakob und Moses den Ephraim, Manaffc,Benjamin hinbestimmt und da war jetzt das Landblos. Daher kamen nun alle Uebcrfälle, in denenzuerst Israel, dann Judah verloren ging; ja dasVolk war auch gegen die Kanoniker schon von An-fang an verloren, da es sich trennte und nicht mitgewaffneter Hand stritt, bis alle Siege vollendetwaren. Jetzt war keine Uebersicht, keine weise