Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
Entstehung
Seite
222
Einzelbild herunterladen
 

222 Vom Geist der Ebraischen Poesie.

Eintheilung des Ganzen möglich. Ans Heiligthum,das Moses mit ganzem Fleiß mehr nordwärts alssüdlich gelegt hatte, ward nicht gedacht; kein Knoteder Stamme ward also geknüpft und sie wurdeneinzeln die Beute der schlechtesten Feinde.

Indessen blieb der schöne Thabor, was er war,und pries auch in seiner Naturpracht, wie jenerPsalm singt, die Ehre des Schöpfers. Ja auchpolitisch ward er (eben seiner einzigen Gestalt undLage wegen) das erste Siegstheatcr eine: allgemei-nen National-Ecretung *); daher er wenigstensals ein Berg der Tapferkeit und Freiheit im Liededer Deborah ewig grünet.

*) Richter st, 5.