der Ebrai sehen Poesie.
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Schöne Krone, du wurdest nicht gewählt! weiseIdee des Gesetzgebers, du wurdest nicht befolget!Lässig ließ das rohe Volk die Lade des gemeinschaft-lichen Bundes, wo sie zuerst hinsank, und besuchtesie selten. Jeder schnappte nach seinem Besitz undbekümmerte sich nicht um die Einrichtung des Gan-zen: denn Moses war todt, Josua alt, Eleasarschwach oder ohne Nachdruck. Bald gerieth dasHeiligthum gar den Philistern in die Hände, her-bergte hie und da, bis David cs — auf seinenZion holte.
Nun ist's unlaugbar, daß seine Negierung da-durch sehr befestigt und geziert ward, wenn er undder Naticnalgott neben einander auf einem undzwar von ihm neu eroberten Berge wohnten. Auchmachten Privatumsrandc seines Lebens und Stam-mes, aus dem er war, auf den er sich am meistenverlassen konnte, diese Wahl für ihn nothwendig.Indessen ists eben so gewiß und der Erfolg bekräf-tigte es deutlich, daß Moses großer Plan, alleStamme durch einen freien Ort der Nationalver-sammlung als Brüder zu verbinden, auf immerzerrissen war und mit der Wahl Jerusalems zurResidenz Gottes und des Königs der Zankapfel zurvölligen Trennung der Stamme ausgeworsen wurde.Ephraim und Judah wetteiferten um den Haupt-rang, weil sie im Segen ihres Stammvaters beidemit einer Krone gekrönt waren. Und da Judahunter Davids Geschlecht zu viel Ehre, zu viel Ueber-macht bekam, trat Ephraim mit andern Stammenzusammen, und wählte sich, so wie einen eignenKönig, so auch eigne Oerter der heiligen Versamm-