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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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218
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Vom Geist

ncn fruchtbaren Ebenen konnte Jsaschar Opfer lie-fern und damit die Einkünfte seines Landes geltendmachen. Scbulon lag am Meer und konnte sichseines Gewccbs mit den benachbarten Handelsstäd-ten freue», wie der Gesetzgeber deutlich sagt. KeineRivalität der Stämme war stier zu besorgen: dennbeide, die Söstne einer rechtmäßigen Mutter, gabenkeinem andern an Würde nach; sie stritten aberauch mit keinem um den Vorrang. Sie nutztenistre Lage durch stillen Fleiß und darauf hatte Mo-ses gerechnet. Wenn wir seinen mit Jakobs Se-gen vergleichen: so finden wir's deutlich. Der Hir-tenvater hatte Jsaschar mit einem geduldigen Last-tstier verglichen und ihn deohalb in diese schone Ge-gend zum Auötheilen des Wassers an die Heerdcngelagert. Moses, der auf keine kananitische Skla-ven , auf keine Gibeoniten, der zum HciligthumHolz und Wasser tragen sollten, rechnen wollte undkonnte, setzte also sein Heiligthum in eine Gegend,welcher das Lastthicr auf der einen, der Unterhänd-ler fremder Waaren auf der andern Seile lag; al-so Bequemlichkeit und Reiz von beiden Seiten. Wofand dieses in der Wüste Judah statt? und dochwissen wir, die Feste waren bestimmt zur National-ere,etzlichkeit, zum Handel, zur Freude. Ein demschönsten Hafen der Küste so naher Ort zog zur Zeitder Versammlung auch die Fremden dahin und weckteden Fleiß, beförderte den Vertrieb der Waaren desganzen Landes: denn hier lag Acco, dort Geneza-rerh, alle blühende Geschlechter lagen rings umher- und in der Mitte stand Thabor, die Krone desLandes.