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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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der Eb ratschen Poesie. 197

denn auf das Land, das er nachher jenseit des Jor-dans bekam, das eigentlich nicht zu Kanaan gehörte,hatte der Erzvater schwerlich gerechnet. Auch in die-sem Hordenlande indessen auf den Gebirgen Basanshatte Gad Gelegenheit, die Kraft seines Namenszu zeigen. Ec war ein tapfrer Stamm und -Mosessechs ungern, daß er jenseit des Jordans sein Erb-thcil forderte )

Wem Asser kommt ölreiches Brod:

Er ists, der Kön'gen Leckerbissen reicht.

(Die Stelle war zu deutlich, daß sie, zumal nach-dem sie Moses nochmals erklärt hatte c>), nicht hattebefolgt werden müssen. Asser bekam ein öl- undfruchtreiches Land zwischen Bergen an der Küste.)

Naphthali ist eine schießende Tercbinlhe,

Die schöne Wipfel wirft.

Ec bekam ein waldigtes Bergland auf der NordhöheKanaans, wo er wie eine wipfclreiche Terebinthegrünte. Und nun blickt Jakob auf den Wohl-thatcr seines Hauses, Joseph, der als ein Gekrön-ter unter seinen Brüdern dastand. Ec krönt ihnauch unter seinen Brüdern, giebt ihm in seinen bei-den Sprossen den zweiten Vorzug, den er Nubcngenommen hatte, ein doppeltes Erbtheil; ja weil ersein Wohlthater gewesen war, giebt er ihm seineneigensten väterlichen Segen, den Genius und Hülf-gott seiner Jugend.

Der Zweig einer fruchtbaren Mutter ist Joseph,

9 ) 5 Mos. 33, ah, r5.