der Ebrätschen Poesie
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Luch Dan wird seines Stammes Fürst,
Wie Einer der andern Stamme Israels.
Eine Schlange wird Dan am Wege seyn,
Eine Wurfschlang' an dem Fußsteg,
Die dem Roß die Ferse beißt,
Daß der Reuter rückwärts stürzt.
(Mit den ersten Worten nimmt Jakob den Dan,der der Erste seiner Sohne von Kebsweibern war,unter die Zahl seiner andern Söhne auf; er solltemit diesen gleich erben. Das konnte man nun beider Einnahme des Landes nicht andern, aber mansetzte ihn, da er der siebente war, weit zurück undbetheiltc ihn am letzten und am schlechtesten. NachJakobs Meynung sollte er eine Gegend bewohnen,wo er feindlich einbrechende Reiterei aus engen Ge-birgwegen von hinten anfallcn und ihre Reiter rück-wärts werfen sollte. Ein kleiner Theil vom StammDan suchte sich also die nördlichste Gegend des Lan-des, wahrscheinlich als ein, nach den Worten Ja-kobs ihm zugestandeneS, Erbtheil. Alle Einbrüchein Judäa kamen aus Syrien durch die Thaler desLibanon: das war der Weg der Völker und dahinschickte sich Dan, falls man ihn nach dem Berühm-testen seines Stammes, Simson, beurtheilen dürfte,vortrefflich. War dieser nicht immer den Philisterneine Schlange am Wege, ein kühner Cerast, der sichder Ferse des Rosses von hinten anwirft? DurchList und wohlgewahlte Ocrter wehrte er sich gegen
tes Wortspiel zwischen 'HAkss, Haufe und Esel;jener Begriff führte vielleicht aus diesen.
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