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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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der Ebrai sehen Poesie. 19?

ihnen vorangegangcn wäre, Sebulon sich zur westli-chen Seite halten und sich am Meere Wohnungensuchen sollte. Da sie nun unter ganz andern Um-standen nach Silvh kamen und das Land vcrtheil-len, war der Befehl zu deutlich, als daß man Sc-bulon nicht am Meerbusen Acco, den die Naturselbst zum Seehafen längs der ganzen Küste ausge-zeichnet, sein Land anweisen sollte. Bis Sidon aberstreckte er sich nicht hinauf, weil man oberhalb dieEinnahme des Landes nicht vollendete, obwohl auchZos. i 3 , 6. dieser Strich wirklich als Israels Erb-theil benannt wird.)

Jsaschar, ein stolzes, starkes Lastthier,

Das zwischen zwo Höhen sich niederlegt.

Er sieht, die Ruh ist angenehm,

Das Land umher ist schön;

Und neigt die Schulter zu tragenUnd sröhnt dem Wasserschlauch n).

n) Vom Tribut ist hier auf keine Weise die Rede rdenn wie hängt dieser mit dem Bilde des Last-thiers zusammen? dessen Gleichnis doch mit demTragen auf den Schultern offenbar fortgesetzt wird.Daß O2 ursprünglich einen Schlauch bedeute,leidet wohl keinen Zweifel; die Bedeutung desTributs selbst ist nur daher entstanden, daß mandiesen in Schläuchen und Sacken brachte. Auchdas ähnliche hat diesen Sinn. Jsaschar

kam an die Kedumim, an die kleinen Ströme undGießbäche zu wohnen, die bei der Regenzeit sehraufschwollcn ; hier sollte er, seiner geduldige» Na-

Hcrders Werke z. Rel. u. Thevl. II. N