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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Ruhe und Glückseligkeit wurden sie zuletzt alle an-gewandt, sogar bis auf den Esel und der EselinSohn in einem der letzten Propheten. Offenbarentsprangen alle aus dem Quell dieser frühen Weis-sagung. Judah erhielt sich also immer im An-sehen der ersten Hoheit. Auch in der Gefangen-schaft war der erste des Volks ein Fürst aus Ju-dah , Scrubabel aus Judah zog mit dem Volkezurück: so kettete sich alles nach Zeitumstanden aneinander, und eben mit diesen Zcitumstanden gingder Sinn der Weissagung immer mehr ins Große,wie wir bald ausführlicher sehen werden na).

Sebulon wird am Ufer des Meeres wohnen,

Wo die Schiffe landen, wohnet er,

Und reicht bis Sidon hinauf.

(Vermuthlich war Jakobs Meinung, daß', wennJudah bis Siloh, als das Erbtheil seines Vaters,

ihnen

m) Noch merke ich nur an, daß auf diese Weiseauch die buchstäbliche Deutung des Segens immereinen weilern Umfang annahm. Das "sHf, daswahrscheinlich zur zweiten Reihe gehört, ruckteman an die erste:in Ewigkeit sollte der Sccp-ter nicht von Judah weichen" und so bekam diezweite Reihe eine ganz andere Bedeutung. Nunward das ursprüngliche bald in

bald gar in verwandelt, oder als N

punkrirt u. f. Man könnte eine lange kritischeGeschichte dieser Stelle schreiben; der ursprüng-liche Sinn aber und, die natürliche Fortleitungder Ideen wird aus dem Gesagten ziemlich klar.