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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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189
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der Ebräischcn Poesie.

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Bis er zur Ruhstart kommt,

Und Völker ihm gehorchen.

dah soll auf seinem Zuge, auf einen Angriff ge-gen die Feinde nicht eher den Commandostab nie-derleqen, bis Ruhe da ist, bis die Volker unter-joch: sind." Daß nicht nur den Befehls-

haber, sondern auch und zwar zunächst den B e-fehl st ab bedeute, ist aus si Mos. n>, :8., sowie hier aus dem Parallclismus deutlich. DasWort cvrrespondirt mit , so wie da

mit '.Nlsf'' correspondiren muß, welches alsonach dem Verfolg des Bildes nichts anders seynkann, als der Gang, der Tritt, der ZugIudah. Daß ^"1 dies heiße, und daß der Na-me des Fußes im Ebraischen nur aus der Bewe-gung , dem Schritt entstanden sey, bedarf keinesErweises.

(An merk. d. Herausg.) Im Manuskriptehatte der Verfasser zuerst' übersetzt:

Nie wird der Hcrrscherstab von Iudah weichen,Stete. steht der Zürsienstab ihm zwischen Füßen."Ich gestehe, daß diese Uebersetzung mir besser ge-fallt, als die obige im Text. Die Scepter deralten Slammeshaupter, besonders eines Hirten-volks, scheinen (als Nachahmung der Hirtenstäbe)sehr lang und über Mannesgröße gewesen zu seyn.Saß der Fürst zu Gericht, so ruhete er ihm zwi-schen den Füßen. Unter kriegerischen Völkernward später ein Spieß daraus. Sv AgamemnonSScepter, den man dem Pausanias in Charona»zeigte. (S- ?eitilii anriguir kkomeiia. I., Il,c. si, x. 162.) Ein neuer Monarch hat dieseSitte erneuert.

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