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Vom Geist
Deine Faust wird scyn am Nacken deiner Feinde,Sie bücken sich dir, deines Vaters Söhne.
Ein junger Löw' ist Judah!
Vom Raube, mein Sohn, bist du so hoch gewor-den ! —
Er wirst sich, streckt sich nieder wie ein Löwe,
Wie ein starker Löwe, wer reizt ihn auf?
Nie wird der Führerstab von Judah weichen:Nie weicht der Heldenstab von seinen Zügen Ir)
fliehenden Feinde/" Der Parallclismus erklärtdas Bild; ganz aber in der Einfalt damaligerZeiten.
k) Ich wage cs, das zu lassen, so sehr ei-nige für das der samaritischen Abschrift
sind. Dachte wohl der alte Hirrenvater an Kriegs-fahnen, da seine Söhne als Hirten vor ihm stan-den und da alle andere Bilder in dieser Einfaltsind ? Judahs Faust ist am Racken seiner Feinde,er raubt wie ein Löwe, er zieht auf dem Eselals Ueberwinder und sättigt sich übcrmüthig-stolzmit Wein und Milch. — Das mahlen die Bil-der; und wie kämen unter sie Kriegsfahnen? Zudem, geht der Commaudostab zwischen die-sen? oder geht er vor ihnen her? Auch derParallelismus will etwas anders: denn dieserheißt:
Nie wird wegkommenidcr Stammcsstablvom Judal,:
nie wirdwegkommenjdcr Beschlstab jvon zwischen seinen Füßen;
also natürlich: er wird ihn immer behalten,und da hier vom Ziehen nach Kanaan, nach Si-loh, die Rede ist, so wird der Sinn klar: „Iu-