lös
Vom Geist
men zu können, und sagte ihnen gut für den min-desten Schaden. Alles vergebens! und so mußtesein Volk erst einige dreißig Jahre in der Wüsteumherziehn, die Alten mußten sterben und d-as jungeVolk etwa zum Kriegsvolk gebildet werden, so gutes seyn konnte. Denn das ist einmal gewiß: un-ter den kananitischen Völkern konnte Jsreal der Ge-setzgebung Moses zu Folge nicht wohnen. DieseVölker waren streifende Horden; und Israel sollteein ruhiges Ackervolk werden. Ein Thcil derselbenwaren Troglodyten, Hölenbewohner; und wir wissenwie niedrig und abscheulich diese in den Augen zie-hender Stämme von alter Herkunft waren.
Söhne der Niedrigen, namlose Kinder sind sie,
Die man aus dem Lande vertreibt.
sagt Hiob c), und Moses ci): daß das Land sie aus-speien müsse wegen ihrer unnatürlichen Lebensart,ihres vermischten Beischlafs und anderer Laster. Derchamitische Aberglaube war der schwärzeste von allen:sogar Menschenopfer waren unter ihnen; und wiekonnte dieses mit Moses Einrichtung und Staats-Verfassung bestehen? Also blieb nur Ein Mittel,das traurige gemeine Kriegsrecht damaliger Zeiten:das Volk weiche oder gehe unter!! Daß Moses dieHärte dieses Mittels eben sowohl gefühlt habe, alsWir sie fühlen, sehen wir aus dem milden Kriegs-recht, das er auf künftige Zeiten seinen Israeliten
c) Hiob 3 o, 1-8.
ä) S. 3 Mos. 18, Lb- 3 o. h. Mos. i 3 , - 3 . -g. 3 i».5 Mos. 2, 10-12. Kap. 1, 28. Kap. 9, 2. u.f. S. auch Weish. 12, z-6.