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Vom Geist
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weniger gesetzgebende und am wenigsten eine despo-tische Gewalt. Von dcnAeltesten der Stämme desgestimmten Volkes hing jede politische Ausführungab; Levi war nur der gelehrte, nicht aber der herr-schende Stamm, und da auf seinen Schultern Aus-legung des Gesetzes, ^iligthum, Rechte, Arznei-kunst und alles andere ^wissenschaftliche damaligerZeit ruhte: so wurden wenigstens diese Dinge durcheine weit aus einander gelegte Theilung dem Volknicht beschwerlich — — In allem aber waren diePriester nur Confultoren, nur Diener. Auch beider obersten Consultation durchs Urim und Thum-mim, das königliche Schild der Wahrheit, ver-schwand die Person des Hohepciesters: denn Gottsprach, und wenn der Priester ein Mann von ei-nigem Gefühl war, konnte er im Schauer desAUcrhciligsicn, im Namen der ewigen Wahrheit,gewiß nicht anders als Licht und Recht sagen-
Indessen bleibt es unlaugbar, daß die priester-liche Stütze der mosaischen Gesetzgebung leider amersten brüchig geworden, und Moses scheint es inseinem letzten Segen, wenn er auf Levi kommtk),selbst zu fühlen. Bei der Eroberung und Austhci-lung des Landes finden wir das Brustschild ziem-lich müssig. Es drang nicht auf die Erfüllung derGesetze Moses, und so ward der Grund zu allenNebeln gelegt, die unter Eli beinahe zur völligenAnarchie stiegen. Das Volk wollte also einen Kö-nig haben, und mit den Königen hatte großenlheils
K) 5 Mos. 33, 8 .