der Ebxaisehrn Poesie,
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Hirtenvolk, wie dieses war, blieben sie lange diestärksten Bande. Da Israel kein anderes als einVaterregimcnt in seinen Stammvätern vor sich hatte,so waren diese Rechte der Menschheit auch dem Ge-setz Moses heilig. Es schreibt den Kindern Ehrer-bietung gegen die Eltern als eine Bedingung vor,wie sie das Land des Segens genießen könnten, unddasselbe Gepräge tragen die moralischen Poesien die-ses Volkes. Ihre Sprache hat keine schöneren Aus-drücke, auch den König, den Priester, den Prophe-ten, den Vorsteher und Erfinder einer Sache zu be-nennen, als das Wort Vater. So wie ihre Ge-schichte schon eine Art kindlichen Vortrages hat, weildie früheste aus Hirtenzeitcn war, und der später»zum Vorbilde gereichte: so sind insonderheit ihre Lehr-sprüche und Sentenzen mit einer Vaterliebe und kind-lichen Einfalt bezeichnet, dergleichen schwerlich einanderes Volk qufzuzeigen hätte, weil keine Poesiebis in so frühe Zeiten des Menschengeschlechts hin-aufreicht- Die ersten ..apitel der Sprüche Salomo's,die dem Buch zur Einleitung dienen, sind mit einerAnmukh geschrieben, da von den Lippen des Lehren-den, der seinen Sohn zur Weisheit locket, gleichsamMilch und Honig fleußt. Selbst die harten, so be-stimmten Gesetze Moses vcrläugnen diesen Ton nicht,sobald sie menschliche Verbindungen einschärfen, unddas fünfte Buch hat die Würde und Andringlichkeiteines väterlichen Weisen. Man sammle sich, wasüber das Derhaltniß der Kinder zu ihren Eltern, sowie von häuslicher und Familien - Glückseligkeit inden Sprüchwörtern, Psalmen und Propheten gesagtist, und man wird einen Ausbund der frühesten,süßesten Moral finden. Die Sittenpocsic der Per?