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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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det EbraischeN Poesie. 247

tet; den Umriß des Ganzen zN zeigen gehört nichthieher.

3. Der Zweck der Gesetzgebung Moses Wat wesder Opfern , noch Sünde - vergeben ; sondern Glück-seligkeit seines Staats, politische Wohlfahrt des Vol-kes Jehovah. Die erleuchtetsten Propheten, inson-derheit Samuel und Jesajas, gingen auf dieserBahn sott; und keiner ist, dem dies Nicht Hauptge-sichrspunkt feinet Reden und Aussichten Ware. Wenndaher weit spätere Zeiten einzelne Sprüche, einzelneGebrauche herausgerissen und mehr Werth daraufgelegt haben, als Moses oder seine Nachfolger imZusammenhänge mit andern darauf legen konnten:wenn über einen sogenannten Bußpsalm, übet einenBock, der in die Wüste gesandt ward, Systeme er-sonnen wurden, an die weder David noch Mosesdachten: so ist das ein gewöhnliches Schicksal dertollenden Zeit, die nicht anders fort kaNN, als daßsie das Unterste zum Obersten kehret, Man denkedaran, daß die spatere Zeit eine Anzahl verschiede-ner Bücher hatte, beten verschiednS Ideen sie nichtnur vermischte, sondern deren Sprache sie auch zurHülle eigner Ideen brauchte. kam es Nun draufan, welche Menschen sie brauchten? auf welche Ideensic getiethen? welche bei ihtten vorzüglich Gunst fan-den ? endlich welches Ansehen sie selbst bei der Nach-welt hatten und welche Form der Einkleidung dieseram besten gefiel? Jetzt wars die dichterische, jetztdie philosoxbilchc; am besten aber, Man lasse jedeihrer Zeit und ihrem Erfinder und gehe zur ursprüng-lichen Form deI alten Aegypter-Jsraeliten, Moses.

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