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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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141
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der Eb rätschen Poesie. 141

Wrandopfer nimmst du nichts,

Die Opfer Gottes sind ein reuig Herz,Demülhigen, zerschlagnen GeistVerschmähst du nicht.-

Und in einem andern Gebet, da er für Wohltha-1 m danket:

Jehovah, viel hast du an uns gethan * *)!

Deiner Wundergedanien über uns ist keine Zahl!Doch will ich sie verkünden und aussprechen,Wiewohl sie nicht zu zählen sind.

Die Opfergabe magst du nicht;

Mir sagtest du es insgeheim ins Ohrr):

Brand- und Sündvpfer willt du nicht.

Da sprach ich: sieh, ich komme gern-)!

y) Für Mord und Ehebruch nämlich konnten kcinrOpfer gebracht werden.

*) Ps. sio, 6.

r) Der Ausdruck:Du öffnetest mir das Ohr" be-deutet offenbar nichts anders, als was die Folgeklar sagt:Du ließest mich deinen Willen, deineeigentliche Absicht bei allen Opfergaben leise ver-nehmen; Du sagtest mir ins Ohr, was der -Pö-bel nicht weiß, den Sinn deines geschriebenen al-ten Gesetzes und unsrer darin gefoderten Pflichten."

s) D. i.Der geheimen Stimme bin ich als Knechtgern gehorsam. Wenn das der geheime und ei-gentliche Sinn des Gesetzes ist, so wohnt er auchin meiner Brust. Eben das ists, was mein Herzals Pflicht verlanget und gerne lhut," Vergl.5 Mos. 3o, er. rr.

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