der Eb rätschen Poesie. 141
Wrandopfer nimmst du nichts,
Die Opfer Gottes sind ein reuig Herz,Demülhigen, zerschlagnen GeistVerschmähst du nicht.-
Und in einem andern Gebet, da er für Wohltha-1 m danket:
Jehovah, viel hast du an uns gethan * *)!
Deiner Wundergedanien über uns ist keine Zahl!Doch will ich sie verkünden und aussprechen,Wiewohl sie nicht zu zählen sind.
Die Opfergabe magst du nicht;
Mir sagtest du es insgeheim ins Ohrr):
Brand- und Sündvpfer willt du nicht.
Da sprach ich: sieh, ich komme gern-)!
y) Für Mord und Ehebruch nämlich konnten kcinrOpfer gebracht werden.
*) Ps. sio, 6.
r) Der Ausdruck: „Du öffnetest mir das Ohr" be-deutet offenbar nichts anders, als was die Folgeklar sagt: „Du ließest mich deinen Willen, deineeigentliche Absicht bei allen Opfergaben leise ver-nehmen; Du sagtest mir ins Ohr, was der -Pö-bel nicht weiß, den Sinn deines geschriebenen al-ten Gesetzes und unsrer darin gefoderten Pflichten."
s) D. i. „Der geheimen Stimme bin ich als Knecht„gern gehorsam. Wenn das der geheime und ei-gentliche Sinn des Gesetzes ist, so wohnt er auch„in meiner Brust. Eben das ists, was mein Herz„als Pflicht verlanget und gerne lhut," Vergl.5 Mos. 3o, er. rr.
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