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Vom Geist
vor ihm zu dienen: so ging natürlich, sobald der
Himmel Gottes Gezclt und Tempel wurde, auchdas Bild der Priester dahin über. Schon bei Je-saia sind die Seraphim Fürsten und Priester, d. i.eines im Tempel thronenden Königs Diener I). ZnEzechiels Gesicht ist der Engel, der die Rechtschaf-fenen zur Schonung bezeichnet, ein Priester m): sowie auch die herrliche Gestalt bei Daniel, die ihmdie Gesichte deutet n). Zn diesen Zeiten wurdenalle Bilder der Reinigkeit, Würoe und Zierde jeneralten Zeiten vergeistigt und auf diese Himmelsfür-stcn verwandt; in welchen Gestalten auch die Engeldes N. T. erscheinen. In der Offenbarung Johan-nes sind Engel und himmlische Priester Eins: inihr und im Briefe an die Ebraer ist Christus, wennseine höchste königliche Würde angczeigt werden soll,der himmlische Hohepriester.
Viertens. Vor die Fürsten des Orientsdurfte niemand ohne Geschenke-kommen; diese Sittewandte Moses an, theils um den Gebrauch der al-ten Patriarchenopfcr in seinen Staat einzuflechtenund den Sinn des Volks ganz abzulenken von Ae-gypten: theils andre Zwecke zu erreichen, die bald
sollen gemeldet werden. Bei den Aegyptern wurdenlebendige Thiere nur dem bösen Gott, Typhon, ge»opfert, und dazu schädliche, häßliche und unglückli-che gewählt; die guten Götter bekamen leblose und
Y Jes. 6, 2.
m) Szech. 9, 3.
n) Dan. rc>, 5.