der Ebräischen Poesie. ^3?
Priesters Haupt. U) Wie dieser, der schönste Geruchdem Jehovah, eine sonst ungenoffenc Anmuth rings-um verbreitete (denn keine Privatperson durfte dieseheilige Salbe bereiten oder sie gebrauchen:) so duf-tet Einigkeit der Brüder Anmuth und Wohlgeruchim reichsten Maaß vor Jehovah und Menschen um-her. — Fürsten und Priester waren von den älte-sten Zeiten durch den Begriff verbunden, daß siebeide die Stelle Gottes vertreten, und in diesenSprachen waren sie dem Ursprünge des Worts nach,als Diener, die sich der Gottheit nahen dürfen,Synonyme. In den Familienregierungen der erstenWelt war der Hausvater Fürst und Priester seinesHauses, Melchiscdek König der Gerechtigkeit undPriester Gottes des Allerhöchsten. Der Psalm, derdie königliche Würde aufs höchste malet, der seinenHerrn neben Jehovah, ihm zur Rechten, thronenläßt, erhöhet ihn nur durch den Begriff des Prie-sterthums zu dieser Würde!) :
Jehovah schwur dir Heilgen Schwur:
Ein Priesterfürst bist du auf ewge Zeiten hin,
Ich ordne dich mir zum Melchiscdek.
In den spätem Zeiten der Ebraischen Poesie wurdengar Priester und Engel verbunden k). Da jene Bo-ten Jchovahs, d. i. Ausrichter seiner Landesgesetzewaren: da sie den Vorzug hatten, sich dem ThronGottes nahen zu dürfen, und in seinem Pallast
K) Pf. -3Z.i) Pf. iio.
K) Malach. 2 , 7 . Kap. 3, i.