der Ebräi sehen Poesie. r«7
etwa der Heiligkeit des Orks wegen als Gottesstätteverehrt werden durfte. Man sähe die Gewitter vor-über ziehn und auf ihnen den Herrn der Gewitter;in Kanaan lagerte er sich aber auf keinem Berge.Die Geschichte blieb, was sie war, alte Geschichte;und wenn irgend ein Elias dahin flüchtete, sich mitdem Schicksal Moses zu trösten, so hatte der Ortals Gegenstand des Aberglaubens fürs Volk keineLage in Moses Charte, Er sandte nicht hin, da-selbst Orakel zu holen, und auch die heiligen Oer-ter der Vater, Mamre, Luz, Bethel solltenkeine Oerker der Abgötterei werden. Als Bethelaus politischen Ursachen ein solcher ward, verwan-delt der Prophet seinen Namen Bethel (Haus Got-tes) in Beth-Aven (Haus der Frevelthat); mankann also. auch das Wunderbare der israelitischenGesetzgebung nicht beschuldigen, daß es ein aber-gläubisches Institut gewesen, die Gemüther desVolks Jahrtausende lang in Fesseln zu erhalten.Wie weht andre Religionen dergleichen Institute ge-setzt haben.
Zweiter Anhang.
Habaknks Kiagegesang,
in einer metrischen Paraphrase.
(Da die morqenlandische Art der Darstellungimmer von der unfern entfernt, und also ungeach-tet langer Commencare die Verbindung der Ge-