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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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der Ebräiscken Poesie.

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Gebet Habakuks des Propheten,in Klagetönen.

Jehovah , deine Gerüchte hörte ichUnd bebe noch s):

Dein Werk, Jehovah, zeig' es mit den Jahrend),Mach mit den Jahren es bekannt und denkeIm Zorne an Barmherzigkeit.

n) Die Gerüchte, die der Prophet hört, sind Sagenvon den Wunderbegebenheiten alter Zeit und waSjetzt geschehen soll. Einst stritt Gott für dasVolk; jetzt wird ers verlassen und Feinden hin-geben. Beiderlei Gerüchte wird der Gesang aus-führen, und der Prophet verlangt Absicht, EndeGottes bei dieser traurigen Katastrophe zu sehen.Nichts anders will die Bitte sagen:zeige deinWerk, mache mit den Jahren allmählich be-gannt, was du vorhast, und erinnere dick beideinen jetzigen harten Rathschlüffen an deinealte für dieses Volk gütige Wunderthaten."

K) Daß man stattbelebe dein Werk"

mache es bekannt" lese, scheint der Pa-rallelismuö zu wollen; vielleicht ist aber auch Ps.gc>, »3-17. dem Dichter vor Augen gewesen, unddann ist das Eilen, das Fördern des Werks demZusammenhänge nicht entgegen. Der Dichterwollte gern den baldigen Ausgang der Schicksalesehen, und ward K. 2, 3 . h. zum Harren ver-wiesen: hier bittet er also wie Moses, Gott wollesein Werk beleben, fördern.