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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Vom Geist

Als Gott von Lheman kam,

Als der Hochherrliche vom Berge Para» zog:

Da süllete die Himmel seine ZierUnd seines Lobes war die Erde voll.

Wie Sonne war sein Glanz,

Strahlen schossen aus seiner Hand!

Und das war nur die Hülle seiner Macht.

Vor seinem Angesicht ging Pest,

Raubvögel flogen zu Füßen ihm hervor.

Er stand; die Erde wankete a):

Er sah; und Völker fuhren empor.

Ewge Berge zerstoben unter seinem Krill,

Es krümmten sich die Höhn der alten Welt,

Wo er vor Alters zog ä).

Die Hütten Kufans sah ich in reger Ängste' :Es wichen hinweg die Gezelte Midians.

Ist

c) Mehrere Uebersetzungen haben so gelesen: DerParallelismus forderts offenbar: wenn man stattden ähnlichen Schall 12 liefet, ist die passendeLesart da. 122^1 in sensu rnansiiivo ncmlich,wie auch das zweite Glied des Verses die Folgedavon mahlet. Die Völker fliegen empor, sostark ist die Erde beweget.

ä) Die sind aus dem 68ten Psalm

der diesem mißverstandenen Wort den leichtestenSinn giebt. Es sind die Züge Gottes in der al-ten Zeit, seine Schritte von Berg zu Berge,(Sinai, Scir, Paran, Basan,) die so viel alteSicgesliedcr sangen, und auch diese Elegie mahlet,e) Sie arbeilea gleichsam unterAngst: sie reißen abdie Decken der Gezelte, so daß ein ganzes Zclren-Volk in wenigen Augenblicken weg ist.