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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Vom Geist

Wirkungen vor, die ihr auch weiter folgen I). Wenndas Heer rukte, stand sie vor der Thür des Heilig-ihums, vor dem Zelt des Heerführers , und bei ihrwurden Aiuworten gegeben. Brach das Heer auf,so ging sie als Wegweiser voran. So lange sic inder Wüste waren, wird an sie gedacht; als sic inKanaan ankamen, ging die Lade des Bundes vor-an und zeigte den Weg, der Fcuersäuls geschiehtnichc mehr Erwähnungen). Kurz, es war dasSymbol der Gottheit, das bei Israel aber nichtblos Symbol war, sondern wunderbare, zuweilenchreckliche Wirkungen übte. Beide Stücke lastensich so füglich vereinen, daß ich nicht sehe, warumman sie trennen dürfte. In einem Symbol wollteGott mit Israel ziehen, und ihr Wegweiser seyn:dies hieß der Engel seines Angesichts, d. i. derBote und das Zeichen seiner besottdern Aufsicht;und alle dies war die genannte Fcucrsäule. Tagüber erschien sie als Rauch; in der Nacht alsFlamme. Vor ihr war die heiligste Gerichtsstätte,das höchste Tribunal: wenn Moses und Aaron nir-gends sicher waren, waren sie hier sicher, und dasFeuer Gottes rächte sie empfindlich. Als der Zuggeendigt war, ward vcrmuthlich das Andenken da-von ins Allcrheiligste gesetzt und vielleicht noch einigeAeitZerhaltcn; daher die Fabel der Juden von der

l) 2 Most ist, ig. 20. Kap. 33 , g-n. st Most9, 12-2Z. Kap. iv, 3 st- 3 l>. Kap. 12, 10.st Most ist, 10-ist. Kap. 16, ig. 35 . str - st6.5 Mos. 3 i, i 5 .

m) Iosua 3 , 3 .