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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Vom Geist

Auf diesen, den Gott sich zurWohnu g erwählt?Es wird ihn bewohnen JehovahAuf immerdar.

(Die Abfindung ist halb Lob, halb Tadel: Basanwird genannt, wel er jenseits des Jordans lag,und Gott daselbst am wenigsten wohnen konnte;denn er gehörte nicht zum verheißenen Lande.Zion war neu erobert, und in Jerusalem vielleichtnoch Reste der Jebusttcr: Gott wohnte also seinenüberwundenen Feinden in der Nähe ein Um-stand, der zum folgenden hohen Gemälde der Sie-gcszüge Gottes Anlaß giebt, seitdem er vom Sinaiaufbrach:)

Kricgswage» Gottes, tausendmal tausendUnd zehenmal zehntausend noch:

Der Herr in ihrer Mitte

Bricht auf vom Pracht - erfüllten Sinai.

Du schwangst den Wagen hoch!

Du führtest Gefangene mit dir fort,

Nahmst Mensche» an zum Siegcsgeschenk,Nimmst auch Rebellen jetzt zu Mitbewohnern an,Jehovah, Gott.

Gelobt sey Gott! von Lag' zu Lage gelobt!Er legt uns Bürden auf und Hilst uns auch,

Ist Hülfgott uns, ein Gott zu unserm Heil,Jehovah Gottes sind auch die Ausgang' zumLode.

Fürwahr! Gott wird das Haupt aller seinerFeinde spalten

Den Haaresschadel deß, der ihm zuwider lebt:Und sollt' ich, spricht der Herr, von Basans Höh'ihn holen,