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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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der E b'r a i s c h e n Poesie.

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in den Mund gegeben, weil Deborah und Joel dieEntscheiderinnen waren, und dies Geschlecht nach-her cs nichr wird haben fehlen lassen, das Anden-ken ihrer Mutter Deborah zu erhalten. Der Spottüber die Zurückbleibenden ist offenbar aus ihremSiegeslicde, hier nur feiner. Sie rückte den tragenStammen auf, daß sie lieber das Blöcken der Heerdeals das Geschrei der Schlacht hatten hören wollen;hier wird ihnen vorgerückt, daß sie furchtsam undkricgesscheu in diesen rauhen Tagen lieber die Sil-berflügel und Goldschwingcn ihrer Tauben hattenbewundern wollen; indeß ein Weib, die Bewohne-rin eines Hauses, Deborah (eine Biene) Beute aus-thciltc.Kriegswort gab der Herr" heißt: er gabzum Kriege Befehl, er erweckte Helden und sofortauch Siegesbotschaft. ,

Jetzt ist der Zug Jehovah an den Bergen.Auf dem kleinen Zion laßt er sich nieder, und wieviel schönere, fruchtbarere Gebirge waren da, diediese Ehre wünschten! Den reichen Basan war ervorbeigezogcn; hier wendet sich also der Gesang aneinen der größten israelitischen Berge:

Berg Gottes, Berg Basan,

Du hüglicht Gebirge, Berg Basan,

Was schaut ihr verachtend herab, ihr hüglichtcnBerge,

Bewundernd eurer Lauben GlanzUnd ihrer Flügel Gold.

Als Gott der Herr die Völker schlug,Die Helden Kanaans;

Da, freilich war es Wiutertag,

Auf Zalmon selbst siel Schnee.